Dagmar R. Rehberg  - wortgeflechte
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Landeszeitung vom 23. März 2006 und Eckernförder Zeitung vom 20. März 2006

"Autorin mit Interesse für Kuckuckskinder

… Schreiben bedeutet für sie, abzutauchen in eine andere Welt. Schon als Kind hat sie sich Geschichten ausgedacht. Als die junge Frau dann während der Kinderpause nach einer Beschäftigung suchte, absolvierte sie ein Fernstudium „Schreiben“ und machte sich daran, ihren ersten Roman zu Papier zu bringen …"

Ascheberger Rundschau April 2006:

"... Autorin liest in Eckernförde

Die viel zitierte Frage, wie die Jungfrau zum Kind kommt wird im kürzlich erschienenen Roman von Dagmar R. Rehberg zwar nicht gestellt, dafür aber die, wie Frau zum Kuckuckskind kommt. Eine Frage, die sich die Autorin stellte nachdem sie immer wieder, wie sie fand, erschreckende Statistiken zu dem Thema hörte. Eine mögliche Antwort gibt sie in der Geschichte von Laura, die durch ihre Kindheit und Jugend geprägt, Höhen und Tiefen der Liebe erlebt und in eine Ehe gerät, die sie besser nicht eingegangen wäre. Sie schildert ihren Ausbruch aus der Ehe und die Auswirkungen, wie sie sich jahreslang selbst belügt und schließlich doch die Wahrheit ans Licht kommt. Die Geschichte erzählt davon, wie äußere Einflüsse den Menschen formen und wie Laura immer wieder versucht, sich davon zu befreien. Mit Erfolg oder nicht sei an dieser Stelle nicht verraten. Die Geschichte wird ohne moralischen Zeigefinger geschildert, aber auch ohne am Ende die Absolution zu erteilen. Einfach neutral, doch mit Traurigem, Fröhlichem, Beklemmendem, Glückseligem, Erotischem, eben allem, was das wahre Leben zu bieten hat. Am Ende stand Verständnis bei der Autorin, wenn auch keine Billigung. „Kuckuck-Leben mit der Lüge“ ist nicht die erste Veröffentlichung von Dagmar R. Rehberg. Als Redakteurin einer Wochenzeitung ist sie vielen Lesern noch in Erinnerung und im letzten Jahr erschien eine Kurzgeschichte von ihr in den Fundstücken „Von Amerika bis Japan“, einer Anthologie des Fördervereins für zeitgenössische Literatur NordBuch e.V.. Der zweite Roman steht kurz vor der Vollendung, der dritte ist bereits geplant. Die gebürtige Kielerin, von Beruf Feinwerktechnik-Ingenieurin und als Sachverständige im Bereich Kerntechnik tätig, lebt seit 12 Jahren in" der Nähe von Rendsburg. "Zusammen mit ihrem Mann und ihren Söhnen genießt sie das Leben im eigenen Haus fernab vom Großstadtrummel. Lesen und Schreiben ist für sie eine willkommene Abwechselung zum Berufs- und Alltagsleben. Nicht selten ist sie im Sommer mit ihrem Laptop auf der Terrasse zu sehen und nun wissen die Vorübergehenden auch warum. Die häufigste Reaktion ihrer Leserinnen und Leser ist auf den neu erschienen Roman ist: „Ich habe meine sämtlichen Termine versäumt, weil ich dein Buch einfach nicht aus der Hand legen konnte.“ Was kann einem Autor Besseres passieren?..."

Eckernförder Zeitung vom 28. August 2006 über eine Lesung am 25.08. in der Stadtbücherei Eckernförde:

...Durch die Veranstaltung führte charmant und mit leichtem Wort die zweite Vorsitzende Dagmar R. Rehberg, die auch fesselnd aus ihrem aktuellen Roman vortrug und mit einer Um- und Nachdichtung aus der griechischen Mythologie ein gelungenes Beispiel für die handwerklich durchgestaltete Seite des Schreiben beisteuerte. Bei Rehbergs Lesebeispielen ließ der treffende Erzählstil aufhorchen, feinste Details in der Erzählung „Arachne, die Spinne“ verdichten sich zu einem harmonischen Spannungsbogen, dem die Zuhörer gerne konzentriert folgten...

 

Probsteier Herold vom 15. Juni2007 über eine Lesung am 09.06. im Kindheitsmuseum Schönberg:

...Dagmar R. Rehberg las aus ihrem neusten Roman "Blutsbande - dicker als Wein" einen aufrüttelnden Text über ein junges Mädchen, dass zu einer Abtreibung gezwungen wurde. Die Autorin ist für ihre sozialkritischen Texte und schonungslosen Darstellungen so mancher unangenehmen Wahrheiten bekannt und agiert zugleich als herausragende Vorleserin, was man längst nicht bei allen Autoren behaupten kann... 

 

Dagmar R. Rehberg  | info[at]wortgeflechte.de